50 % produktiver mit neuer Fertigungslinie

  • Salvagnini case study SEDOTEC
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Highlights

  1. Sedotec
    Sedotec mit Hauptsitz in Ladenburg entwickelt und fertigt Systeme für Niederspannungsschaltanlagen. Das modulare Vamocon-System wird von mehr als 200 vertraglich gebundenen Schaltanlagenbauern genutzt. Mit über 100 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von mehr als 20 Millionen Euro investiert das Unternehmen in moderne Blechfertigungstechnologien, um weiteres Wachstum zu ermöglichen.
  2. Herausforderungen
    Rund 6.000 unterschiedliche Blechteile, darunter mehr als 800 Türvarianten, stellen hohe Anforderungen an Maß- und Wiederholgenauigkeit. Beim Ersatz einer etwa zehn Jahre alten Fertigungslinie suchte Sedotec nach einer Lösung, die eine hochvariable Produktion nahezu ohne Rüstzeiten ermöglicht, zusätzliche Kapazitäten schafft und gleichzeitig eine konstant hohe Bauteilqualität sicherstellt.
  3. Das Projekt
    Das flexible Fertigungssystem Salvagnini S4+P4 verbindet den MD-Lagerturm mit acht Fächern, die Stanz-Schermaschine S4 mit mehr als 70 Werkzeugen, die MCU und das Biegezentrum P4 mit adaptiver Biegetechnologie MAC3.0. Ein Industrieroboter bedient acht Ablageplätze. Die Produktionsmanagement-Software OPS tauscht Fertigungs- und Maschinendaten in Echtzeit mit dem ERP-System aus.
  4. Ergebnisse
    Sedotec beziffert den Effizienzgewinn gegenüber der bisherigen Fertigung auf rund 50 %. Ausschlaggebend sind die höhere Stanzleistung, kürzere Durchlaufzeiten, reduzierte Nebenzeiten und die Fertigung von Gutteilen ohne manuelles Einfahren. Die durchgängige Automatisierung reduziert zudem den manuellen Handhabungsaufwand. „Wir hatten vorher zwei Stanz-Biegelinien. Jetzt brauchen wir nur noch eine.“ Dirk Seiler, Geschäftsführer.
Salvagnini case study SEDOTEC

Sehen Sie sich den Anwenderbericht an

Hören Sie, was Rüdiger Baumann, Vorstandsmitglied, Leonardo Torrisi, Lean Manager, und Steve Dimant, Produktionsleiter bei GRITEC, zu diesem Projekt sagen.